Köpfe
Der Ältestenkreis der Johannesgemeinde wurde am 11. November 2007 gewählt, hat sich am 5. Dezember 2007 konstituiert und ist bis zum Jahr 2013 im Amt. Zum 1. Januar 2011 trat Ute Haufe aus privaten Gründen zurück. Der Ältestenkreis wählte Brigitte Schneider und Hans-Peter Sommer am 20. Januar 2011 nach.
Positionen
Zugegeben: Der Begriff »Ältestenkreis« klingt fast schon wieder so komisch, dass man sich eigentlich dafür interessieren sollte. Sind das alles alte Damen und Herren, besonders kluge Köpfe, konservative Denker?
Das mag zutreffen auf wen es will – auf die Johannesgemeinde trifft es jedenfalls nicht zu. Wir sind ein junges Team, das lieber Chancen eröffnet – und nicht neue Impulse verbietet. »Ältestenkreis« heißen wir, weil das in der badischen Landeskirche eben so üblich ist. In anderen Gebieten heißt es Kirchenvorstand. Mal ehrlich: Ist das etwa besser?
Entwicklungen gestalten statt erleiden
Keine Angst – dieser schlaue Satz kommt nicht von uns. Er stammt von dem pensionierten Oberkirchenrat Klaus Baschang. Aber er hat recht. Und deshalb ist der Ältestenkreis der Johannesgemeinde immer bestrebt, die Schwelle zur Johanneskirche so niedrig wie möglich zu halten. Da kann es schon mal sein, dass das Fußball-WM-Endspiel auf Großleinwand übertragen wird, ohne dass irgendein Frömmler im Anschluss an das Spiel den Besuchern noch eine gezwungene Andacht aufs Ohr drückt. Warum auch nicht? In der Kirche wird gefeiert und gelacht, gestritten und gerungen, geliebt und gelitten, getanzt und gesungen wie überall. Und manchmal wird natürlich auch gebetet, Abendmahl gefeiert und Gottesdienst gehalten. Alles zu seiner Zeit.
Mit dem neuen Medienraum eröffnen wir Perspektiven für die Zukunft. Gemeinsam mit Konfirmanden oder Jugendlichen können hier Projekte entstehen, wie sie die Kirche in ihren Gemeinden noch nie gesehen hat. Da können Filme produziert werden, im Internet gesurft und gechattet, Musik gehört – oder in einer Filmnacht kann Gemeinschaft erlebt werden.
Kirche ohne Visionen ist tot
Der Ältestenkreis der Johannesgemeinde ist der festen Überzeugung, dass Kirche lebt und dass sie weiter lebt. Weil es Visionen gibt, die über das bloße Verwalten von Besitzständen hinausgeht. Weil es Menschen gibt, die sich einsetzen. Weil es Jugendliche gibt, die zur Konfirmation kommen und dort Geborgenheit erleben. Weil über die Kirche viel gesagt wird. Gutes und Schlechtes. Beides muss sein. Deshalb sind wir »Kirchenälteste« geworden. Klingt komisch, was? Aber interessant war es wohl auch – immerhin hat’s dazu gereicht, bis hierher zu lesen









