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Kirche in Zeiten von Corona

Als Reaktion auf aktuelle Verschärfungen der Infektionslage können kurzfristig Verschärfungen des Schutzkonzeptes notwendig sein (z.B. Erfassung der Daten; Tragen von MNS auch beim Sitzen). Die Anordnungen des Ordnungsdienstes müssen befolgt und einhalten werden.

Ev. Johannesgemeinde Rastatt, den 23.10.2020

 

Liebe Gemeindeglieder,

Schon seit Mai feiern wir in der Johanneskirche wieder Sonntag für Sonntag um 10 Uhr Gemeindegottesdienst. Das geht auch in den Sommerferien so weiter: Trotz der Reglementierung durch das Schutzkonzept kommt die Gemeinde jeden Sonntag zusammen, ohne dass man sich zuvor anmelden muss. In der gesammelten, festlichen Atmosphäre der Johanneskirche lässt es sich gut aufatmen und neue Kraft sammeln. Auch wenn die Feier des Abendmahles noch immer nicht möglich ist, ist Christus gegenwärtig: Im Bibelwort und in den solistisch vorgetragenen Liedern, in der Gemeinschaft mit anderen Gemeindegliedern und im bergenden Kirchraum, in der Musik und in der Stille.

Taufen und Trauungen werden samstags in besonderen Gottesdiensten gefeiert. Bitte informieren Sie sich wegen der Termine im Pfarrbüro, Tel. 07222-21169.

Doch auch wenn nun sonntags die Glocken zur Kirche wieder läuten – es ist wie sonst überall: Es ist noch längst nicht alles so wie vor der Corona-Pandemie. Die Krise hält an. Auch in der Kirche müssen wir uns an ein strenges Schutzkonzept halten, damit es zu keiner weiteren Infektion kommen kann. Man muss beim Gehen, Stehen und Sitzen viel Abstand halten, Desinfektion, Mund- und Nasenschutz werden empfohlen, Singen ist noch verboten, das Beten muss leise verrichtet werden und alles in allem darf es nicht länger als eine gute halbe Stunde dauern. Nicht mehr als 60 Personen dürfen in die Johanneskirche zum Gottesdienst hinein, obwohl der Kirchraum um den kleinen Saal und das Foyer erweitert wurde. Manches wirkt also sehr befremdlich, doch die Freude überwiegt, dass der sonntägliche Pulsschlag der Gottesdienste wieder am Laufen ist.

Falls Sie ein Gebetsanliegen oder etwas anderes auf dem Herzen haben, rufen Sie doch an oder schreiben Sie mir eine Email. Oder wir sehen uns im Gottesdienst: Kommen Sie jedoch nicht zu knapp vor zehn in die Johanneskirche, damit trotz der großen Abstände noch ein schöner Platz für Sie frei ist. Gerne komme ich aber auch telefonisch mit Ihnen ins Gespräch. Persönlich kann ich Sie leider noch nicht besuchen – bitte haben Sie dafür noch eine Weile Verständnis.

Ich wünsche Ihnen gute Gesundheit, Geduld und Tapferkeit für diese schwere Zeit.
Seien Sie herzlich Gottes Segen und Geleit anbefohlen!

Ich grüße Sie in herzlicher Verbundenheit

Ihr Pfarrer Wenz Wacker

Evangelische Johannesgemeinde
Franz-Philipp-Straße 17
76437 Rastatt
07222-21169
wenz.wacker@kbz.ekiba.de
pfarramt@johannesrastatt.de
www.johannesrastatt.de

Telefon-Sprechzeiten des Pfarrbüros:
Dienstag 9-12 Uhr
Donnerstag 9-12 Uhr / 16-18 Uhr
Freitag 9-11 Uhr
oder außerhalb dieser Zeiten
als Nachricht auf den Anrufbeantworter

Alle Gottesdienste müssen jedoch mit einem verbindlichen Sicherheitskonzept durchgeführt werden - denn es besteht nach wie vor ein Versammlungsverbot! Unsere Gottesdienste finden auf der Grundlage einer Ausnahmegenehmigung vom Versammlungsverbot statt, die zwischen der Badischen Landeskirche und der baden-württembergischen Landesregierung vereinbart wurde. Deshalb müssen wir uns strikt an die Auflagen halten.

Das Sicherheitskonzept wurde erarbeitet und am Sonntag, 10. Mai in einem internen Gottesdienst erprobt. Am Sonntag Rogate („Betet!“) am 17. Mai findet dann der erste öffentliche Gottesdienst mit maximal 60 Personen in der Johanneskirche statt.

Schutzkonzept

der Evangelischen Johannesgemeinde Rastatt für öffentliche Gottesdienste

zur Vorlage beim Dekanat und bei örtlichen Behörden (Stand: 30.09.2020)

ab 04. Oktober 2020, 10 Uhr und für die folgenden Sonn- und  Feiertage in der Johanneskirche der evangelischen Johannesgemeinde Rastatt

 

 

Verantwortliche

Verantwortlich für die Einhaltung der Vorgaben dieses Schutzkonzepts: Hans-Dietrich Leitner, Vorsitzender des Ältestenkreises; Pfarrer Wenz Wacker

Mitwirkende des Ordnungsdienstes: Kirchenälteste Ute Beltermann, Marianne Götz,

Dr. Nobert Haber, Susanne Hirschberger, Michael Janke, Hans-Dietrich Leitner, Irene Meisner, Jürgen Redwanz, Jürgen Siefert, Dr. Stefanie Veiel, Elona Weßbecher

Weitere Mitwirkende im Reinigungsdienst: Monique Rashidipour-Kaufmann, Kirchendienerin Die Mitglieder des Ordnungs- und Reinigungsteams sind am Freitag, 08.05.2020 und erneut am Mittwoch, 16.09.2020 von Pfarrer Wenz Wacker in ihre Aufgabe eingewiesen worden.

Liturgische Leitung: Pfarrer Wenz Wacker

Weitere liturgisch Mitwirkende: Diensthabende Älteste

Musikalisch Mitwirkende: Michael Janke, Organist; Solo-Singende bei Bedarf

 

Gottesdienstraum

Sitzplätze im Normalbetrieb: 280 (ohne Bestuhlung im kleinen Saal)

Aus dem Mindestabstand von 2 m nach jeder Seite ergibt sich folgende Höchstzahl der

Gottesdienstteilnehmenden: 60 (mit Bestuhlung im kleinen Saal und im Foyer, ohne Emporen)

Der Mindestabstand der Gottesdienstteilnehmenden von 2 Metern auch beim Gehen und Stehen wird durch folgende Maßnahmen gewährleistet:

Markierung von Plätzen (Einzelne, Gruppenplätze für in einem Haushalt Lebende, Plätze zum Mitführen von Rollatoren, Rollstühlen, Kinderwagen), Einweisung durch den Ordnungsdienst, ein Hinweisblatt (als Aushang und zur Austeilung), Hinweisschilder, Hinweise in den örtlichen Mitteilungsblättern

Die Zulassungsbeschränkung aufgrund der Höchstzahl von 60 Gottesdienstteilnehmenden wird durch Zählen der Ankommenden gewährleistet. Ist die Höchstzahl erreicht, wird die Kirche geschlossen.

 

Die Emporen sind für Gottesdienstteilnehmende gesperrt, die Türen sind abgeschlossen.

 

Für den Einlass werden die Haupttür unter dem Turm und die barrierefreie Seitentür des Foyers geöffnet und offengehalten. Die anderen sind zu Beginn geschlossen und werden nach Beginn des Gottesdienstes vom Ordnungsdienst geöffnet, um eine bessere Durchlüftung des Raumes zu gewährleisten und eine bessere Verteilung der Gehenden am Schluss zu gewährleisten.

 

Für das Mitverfolgen der Lieder dienen die Gesangbücher und bei Bedarf Liedblätter, die auf den markierten Plätzen ausliegen und nach dem Gottesdienst an Ort und Stelle liegen bleiben.

Desinfektion / Mund-Nase-Schutz (MNS)

Am Eingang steht Desinfektionsmittel bereit; in den Sanitärräumen Desinfektionsmittel, Seife und Papierhandtücher, in der Sakristei Desinfektionsmittel für die Mitwirkenden am Gottesdienst.

Für die Mitglieder des Ordnungsdienstes stehen Mund-Nase-Schutzmasken zur Verfügung. Den Gottesdienstteilnehmenden wird das Tragen von Mund-Nase-Schutzmasken bejm Gehen und Stehen verpflichtend vorgeschrieben, kommuniziert durch folgende Maßnahmen: Hinweise des Ordnungsdienstes, ein Hinweisblatt als Aushang und zur Austeilung, Hinweisschilder, Hinweise in den örtlichen Mitteilungsblättern

Am Eingang liegen Mund-Nase-Schutzmasken für Gottesdiensteilnehmende bereit. Sanitärräume, stark benutzte Flächen und Gegenstände im Gottesdienstraum, die von Gottesdienstteilnehmenden berührt werden (Türgriffe, Körbchen etc.) werden vor und nach dem Gottesdienst desinfiziert durch Kirchendienerin Monique Rashidipour-Kaufmann.

 

Gottesdienstablauf

Auf Berührungen zur Begrüßung und bei Segnungen wird verzichtet.

Die Dauer des Gottesdienstes ist auf etwa 30 Minuten beschränkt.

Auf Gemeindegesang wird verzichtet.

Tagespsalm, Glaubensbekenntnis und Vaterunser können leise mitgebetet werden. Dankopfer und Kollekte werden nur am Ausgang erhoben.

Die Trennung von Kollekte und Dankopfer erfolgt durch unterschiedliche Gefäße.

Das Verlassen der Johanneskirche am Schluss des Gottesdienstes wird gruppenweise in zeitlichem Abstand durchgeführt, möglichst durch alle Ausgänge.

Auf Berührungen bei der Verabschiedung wird verzichtet.

Im Zusammenhang mit dem Gottesdienst finden kein Kirchkaffee, kein Büchertisch und kein Fest statt.

Abendmahl

Ab Erntedank am Sonntag, 4. Oktober 2020 wird wieder Abendmahl gefeiert, in der Regel am 1. Sonntag im Monat. Das Abendmahl wird unter einerlei Gestalt gefeiert: Nur das Brot wird in den Abendmahlskreisen mit sieben Personen an gekennzeichneten Positionen vor dem Altarraum gereicht. Die Gemeindeglieder, die am Abendmahl teilnehmen möchten, werden in mündlich genau angesprochenen Bereichen eingeladen, gehen mit MNS an die Positionen und empfangen das Brot: Ein Mitwirkender (MNS!) direkt bei den Altarstufen hält den Teller mit Brot, ein anderer nimmt jeweils ein Stück und reicht es nach vorn zu den Teilnehmenden. So wird verhindert, dass der Brotteller in den Bereich der ausgeatmeten Luft der Teilnehmenden gerät.

 

Alle Mitwirkenden am liturgischen Dienst reinigen sich direkt vor der Ausgabe des Abendmahls in der Sakristei die Hände gründlich mit Seife (MNS!). Ein Kelch mit Rotwein wird nur für die Einsetzungsworte gebraucht und gezeigt. Nur der Liturg spricht die Spendeworte („Christi Leib“ oder „Brot des Lebens“). Die Mitwirkenden sprechen nichts. Die erste Bankreihe darf bei der Austeilung des Abendmahls nicht besetzt werden. Sind Solo-Singende am Gottesdienst beteiligt, die für diesen Dienst in der ersten Bankreihe sitzen, setzen sie sich bei der Austeilung des Abendmahls vorübergehend an einen anderen Platz.

 

Die Gottesdienstteilnehmenden sind über diese Regeln informiert durch ein Hinweisblatt (als Aushang und zur Austeilung), Hinweise in den örtlichen Mitteilungsblättern, Hinweise des Ordnungsdienstes und der liturgisch Mitwirkenden.

Unterschrift der Verantwortlichen für das Schutzkonzept:

Rastatt, 30.09. 2020

Hans-Dietrich Leitner, Vorsitzender des Ältestenkreises                 Wenz Wacker, Pfarrer

Im Zusammenhang mit dem Gottesdienst finden kein Kirchkaffee, kein Büchertisch und kein Fest statt.

Die Gottesdienstteilnehmenden sind über diese Regeln informiert durch folgende Maßnahmen:

1 dieses Hinweis-Blatt
1 Hinweise in den örtlichen Mitteilungsblättern
1 Hinweise des Ordnungsdienstes und der liturgisch Mitwirkenden

Desinfektion / Mund-Nase-Schutz

Am Eingang steht Desinfektionsmittel bereit; in den Sanitärräumen Desinfektionsmittel, Seife und Papierhandtücher, in der Sakristei Desinfektionsmittel für die Mitwirkenden.
Am Eingang liegen Mund-Nase-Schutzmasken für Gottesdiensteilnehmende bereit.

Für die Mitglieder des Ordnungsdienstes stehen Mund-Nase-Schutzmasken zur Verfügung.
Den Gottesdienstteilnehmenden wird das Tragen von Mund-Nase-Schutzmasken empfohlen, kommuniziert durch folgende Maßnahmen:

1 Hinweise des Ordnungsdienstes
1 dieses Hinweis-Blatt
0 Hinweisschilder
1 Hinweise in den örtlichen Mitteilungsblättern

Gottesdienstraum

Sitzplätze der Johanneskirche im Normalbetrieb: 280 (ohne Bestuhlung im kleinen Saal)
Aus dem Mindestabstand von 2 Metern nach jeder Seite ergibt sich folgende Höchstzahl der Gottesdienstteilnehmenden: 60 (mit Bestuhlung im kleinen Saal und im Foyer, ohne Emporen)

Der Mindestabstand der Gottesdienstteilnehmenden von 2 Metern auch beim Gehen und Stehen wird durch folgende Maßnahmen gewährleistet:

1 Markierung von Plätzen (Einzelne, Gruppenplätze für in einem Haushalt Lebende, Plätze zum Mitführen von Rollatoren, Rollstühlen, Kinderwagen)
0 Sperrung oder Entfernung nicht nutzbarer Plätze
0 Bodenmarkierungen am Eingang
1 Hinweise des Ordnungsdienstes
1 dieses Hinweis-Blatt
0 Hinweisschilder
1 Hinweise in den örtlichen Mitteilungsblättern
0 Sonstiges: ________________

Die Zulassungsbeschränkung aufgrund der Höchstzahl von Gottesdienstteilnehmenden wird gewährleistet durch folgende Maßnahme:

0 schriftliche Vorabanmeldung zum Gottesdienst
0 Ausgabe von Platzkarten für die markierten Plätze am Eingang
1 Zählen der Ankommenden und Schließen bei Erreichen der Höchstzahl

Für das Mitverfolgen der Lieder dienen folgende Maßnahmen:

1 Beamer oder Tageslichtprojektor und Leinwand zur Projektion bei Bedarf
1 Information der Gottesdienstgemeinde, ihre eigenen Gesangbücher mitzubringen
1 Gottesdienstblätter bei Bedarf

Herzlichen Dank für die Einhaltung des Schutzkonzepts! Nur auf seiner Grundlage ist es möglich, sich in solidarischer Verantwortung füreinander zu öffentlichen Gottesdiensten zu versammeln. Gottes Segen begleite und beschütze Sie!

Lagerkoller muss nicht sein

hier der Link auf die Website der Bezirksjugend Update 2.2020- viele wunderschöne digitale Angebote für Jugendliche und Junggebliebene

https://bezirksjugend-babara.de

Sonntag Misericordias Domini

Das Geistliche Wort in schriftlicher Form von Prälat Traugott Schächtele finden Sie auf:

https://www.ekiba.de/kirchebegleitet

Für Gemeindeglieder, die in dieser Zeit nach Möglichkeiten seelischer Stärkung suchen, bietet die Landeskirche Angebote an unter https://www.ekiba.de/kirchebegleitet

Weitere stärkende Hinweise

Gemeinsam Beten - lesen dazu mehr unter www.ekiba.de/html/aufruf_zum_abendgebet.html 

Johanneskirche

 

 

 

 

 

 

 

Mit allen vier Beinen mitten im Leben: So steht der schlanke Kirchturm der Johanneskirche auf dem Röttererberg. Als eine einzige Spitze vom Boden bis zum Himmel ist er am Sonntag und im Alltag ein markanter Hinweis auf Gottes Gegenwart. Seit 1965 treffen sich die Evangelischen aus dem Zay, der Nordstadt, dem Brufert, aus Rauental und vom Röttererberg sonntags zum Gottesdienst in ihrer Johanneskirche: Der Kirchraum ist wie ein großes, transparentes Zelt ausgespannt, das gläserne Foyer lädt zum Verweilen und zum Gespräch ein. Die Woche über ist jede Menge Leben in den Räumen über, hinter und unter der Kirche. Fromm und politisch, spirituell und lebenspraktisch – das passt in Johannes gut zusammen. Wie das geht und in welchen Veranstaltungen es stattfindet, erfahren Sie hier.