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Kirche in Zeiten von Corona

Liebe Gemeindeglieder,

Schon seit Mai feiern wir in der Johanneskirche wieder Sonntag für Sonntag um 10 Uhr Gemeindegottesdienst. Das geht auch in den Sommerferien so weiter: Trotz der Reglementierung durch das Schutzkonzept kommt die Gemeinde jeden Sonntag zusammen, ohne dass man sich zuvor anmelden muss. In der gesammelten, festlichen Atmosphäre der Johanneskirche lässt es sich gut aufatmen und neue Kraft sammeln. Auch wenn die Feier des Abendmahles noch immer nicht möglich ist, ist Christus gegenwärtig: Im Bibelwort und in den solistisch vorgetragenen Liedern, in der Gemeinschaft mit anderen Gemeindegliedern und im bergenden Kirchraum, in der Musik und in der Stille.

Taufen und Trauungen werden samstags in besonderen Gottesdiensten gefeiert. Bitte informieren Sie sich wegen der Termine im Pfarrbüro, Tel. 07222-21169.

Die Tagzeitgebete finden im August nicht regelmäßig statt, aber die Glocken der Kirchen laden Tag für Tag zum persönlichen Gebet um 7 Uhr, um 12 Uhr und um 19 Uhr ein. Werden wir nicht müde, für die Überwindung der Krise und für den Frieden in der Welt zu beten – im stillen Kämmerlein oder auch am Urlaubsort. Wer unterwegs und auf Reisen ist, sei von Gott gut begleitet und behütet – und wer die Sommerzeit zu Hause verbringt, sei gesegnet im persönlichen Gebet.

Herzliche Einladung zum Gebet und zu den Gottesdiensten!

Wenn Sie gerne an einem der Tagzeitgebete in der Johanneskirche teilnehmen möchten, bitten wir um vorherige telefonische Anmeldung unter 07222/211 69. Natürlich werden dabei auch die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten.

Doch auch wenn nun sonntags die Glocken zur Kirche wieder läuten – es ist wie sonst überall: Es ist noch längst nicht alles so wie vor der Corona-Pandemie. Die Krise hält an. Auch in der Kirche müssen wir uns an ein strenges Schutzkonzept halten, damit es zu keiner weiteren Infektion kommen kann. Man muss beim Gehen, Stehen und Sitzen viel Abstand halten, Desinfektion, Mund- und Nasenschutz werden empfohlen, Singen ist noch verboten, das Beten muss leise verrichtet werden und alles in allem darf es nicht länger als eine gute halbe Stunde dauern. Nicht mehr als 60 Personen dürfen in die Johanneskirche zum Gottesdienst hinein, obwohl der Kirchraum um den kleinen Saal und das Foyer erweitert wurde. Manches wirkt also sehr befremdlich, doch die Freude überwiegt, dass der sonntägliche Pulsschlag der Gottesdienste wieder am Laufen ist.

Falls Sie ein Gebetsanliegen oder etwas anderes auf dem Herzen haben, rufen Sie doch an oder schreiben Sie mir eine Email. Oder wir sehen uns im Gottesdienst: Kommen Sie jedoch nicht zu knapp vor zehn in die Johanneskirche, damit trotz der großen Abstände noch ein schöner Platz für Sie frei ist. Gerne komme ich aber auch telefonisch mit Ihnen ins Gespräch. Persönlich kann ich Sie leider noch nicht besuchen – bitte haben Sie dafür noch eine Weile Verständnis.

Ich wünsche Ihnen gute Gesundheit, Geduld und Tapferkeit für diese schwere Zeit.
Seien Sie herzlich Gottes Segen und Geleit anbefohlen!

Ich grüße Sie in herzlicher Verbundenheit

Ihr Pfarrer Wenz Wacker

Evangelische Johannesgemeinde
Franz-Philipp-Straße 17
76437 Rastatt
07222-21169
wenz.wacker@kbz.ekiba.de
pfarramt@johannesrastatt.de
www.johannesrastatt.de

Telefon-Sprechzeiten des Pfarrbüros:
Dienstag 9-12 Uhr
Donnerstag 9-12 Uhr / 16-18 Uhr
Freitag 9-11 Uhr
oder außerhalb dieser Zeiten
als Nachricht auf den Anrufbeantworter

Alle Gottesdienste müssen jedoch mit einem verbindlichen Sicherheitskonzept durchgeführt werden - denn es besteht nach wie vor ein Versammlungsverbot! Unsere Gottesdienste finden auf der Grundlage einer Ausnahmegenehmigung vom Versammlungsverbot statt, die zwischen der Badischen Landeskirche und der baden-württembergischen Landesregierung vereinbart wurde. Deshalb müssen wir uns strikt an die Auflagen halten.

Das Sicherheitskonzept wurde erarbeitet und am Sonntag, 10. Mai in einem internen Gottesdienst erprobt. Am Sonntag Rogate („Betet!“) am 17. Mai findet dann der erste öffentliche Gottesdienst mit maximal 60 Personen in der Johanneskirche statt.

Schutzkonzept
der evangelischen Johannesgemeinde Rastatt
für öffentliche Gottesdienste ab 17. Mai 2020

Gottesdienstablauf

Der Gottesdienstablauf unterliegt zur Vermeidung des Ansteckungsrisikos durch das Corona-Virus strengen Regeln.

Auf Berührungen zur Begrüßung (Hände geben) und bei Segnungen wird verzichtet.
Die Dauer des Gottesdienstes ist auf etwa 30 Minuten beschränkt.
Auf Gemeindegesang wird verzichtet. Auf die Feier des Abendmahls wird verzichtet.
Wechselgebete werden stellvertretend von liturgisch und/oder musikalisch Mitwirkenden gesprochen. Vater unser und Glaubensbekenntnis können leise mitgebetet werden.
Dankopfer und Kollekte werden nur am Ausgang erhoben. Die Trennung von Kollekte und Dankopfer erfolgt durch unterschiedliche Gefäße.
Das Verlassen der Johanneskirche am Schluss des Gottesdienstes wird gruppenweise in zeitlichem Abstand durchgeführt, möglichst durch alle Ausgänge. Auf Berührungen bei der Verabschiedung wird verzichtet.
Im Zusammenhang mit dem Gottesdienst finden kein Kirchkaffee, kein Büchertisch und kein Fest statt.

Die Gottesdienstteilnehmenden sind über diese Regeln informiert durch folgende Maßnahmen:

1 dieses Hinweis-Blatt
1 Hinweise in den örtlichen Mitteilungsblättern
1 Hinweise des Ordnungsdienstes und der liturgisch Mitwirkenden

Desinfektion / Mund-Nase-Schutz

Am Eingang steht Desinfektionsmittel bereit; in den Sanitärräumen Desinfektionsmittel, Seife und Papierhandtücher, in der Sakristei Desinfektionsmittel für die Mitwirkenden.
Am Eingang liegen Mund-Nase-Schutzmasken für Gottesdiensteilnehmende bereit.

Für die Mitglieder des Ordnungsdienstes stehen Mund-Nase-Schutzmasken zur Verfügung.
Den Gottesdienstteilnehmenden wird das Tragen von Mund-Nase-Schutzmasken empfohlen, kommuniziert durch folgende Maßnahmen:

1 Hinweise des Ordnungsdienstes
1 dieses Hinweis-Blatt
0 Hinweisschilder
1 Hinweise in den örtlichen Mitteilungsblättern

Gottesdienstraum

Sitzplätze der Johanneskirche im Normalbetrieb: 280 (ohne Bestuhlung im kleinen Saal)
Aus dem Mindestabstand von 2 Metern nach jeder Seite ergibt sich folgende Höchstzahl der Gottesdienstteilnehmenden: 60 (mit Bestuhlung im kleinen Saal und im Foyer, ohne Emporen)

Der Mindestabstand der Gottesdienstteilnehmenden von 2 Metern auch beim Gehen und Stehen wird durch folgende Maßnahmen gewährleistet:

1 Markierung von Plätzen (Einzelne, Gruppenplätze für in einem Haushalt Lebende, Plätze zum Mitführen von Rollatoren, Rollstühlen, Kinderwagen)
0 Sperrung oder Entfernung nicht nutzbarer Plätze
0 Bodenmarkierungen am Eingang
1 Hinweise des Ordnungsdienstes
1 dieses Hinweis-Blatt
0 Hinweisschilder
1 Hinweise in den örtlichen Mitteilungsblättern
0 Sonstiges: ________________

Die Zulassungsbeschränkung aufgrund der Höchstzahl von Gottesdienstteilnehmenden wird gewährleistet durch folgende Maßnahme:

0 schriftliche Vorabanmeldung zum Gottesdienst
0 Ausgabe von Platzkarten für die markierten Plätze am Eingang
1 Zählen der Ankommenden und Schließen bei Erreichen der Höchstzahl

Für das Mitverfolgen der Lieder dienen folgende Maßnahmen:

1 Beamer oder Tageslichtprojektor und Leinwand zur Projektion bei Bedarf
1 Information der Gottesdienstgemeinde, ihre eigenen Gesangbücher mitzubringen
1 Gottesdienstblätter bei Bedarf

Herzlichen Dank für die Einhaltung des Schutzkonzepts! Nur auf seiner Grundlage ist es möglich, sich in solidarischer Verantwortung füreinander zu öffentlichen Gottesdiensten zu versammeln. Gottes Segen begleite und beschütze Sie!

Lagerkoller muss nicht sein

hier der Link auf die Website der Bezirksjugend Update 2.2020- viele wunderschöne digitale Angebote für Jugendliche und Junggebliebene

https://bezirksjugend-babara.de

Sonntag Misericordias Domini

Das Geistliche Wort in schriftlicher Form von Prälat Traugott Schächtele finden Sie auf:

https://www.ekiba.de/kirchebegleitet

Für Gemeindeglieder, die in dieser Zeit nach Möglichkeiten seelischer Stärkung suchen, bietet die Landeskirche Angebote an unter https://www.ekiba.de/kirchebegleitet

Weitere stärkende Hinweise

Gemeinsam Beten - lesen dazu mehr unter www.ekiba.de/html/aufruf_zum_abendgebet.html 

Johanneskirche

 

 

 

 

 

 

 

Mit allen vier Beinen mitten im Leben: So steht der schlanke Kirchturm der Johanneskirche auf dem Röttererberg. Als eine einzige Spitze vom Boden bis zum Himmel ist er am Sonntag und im Alltag ein markanter Hinweis auf Gottes Gegenwart. Seit 1965 treffen sich die Evangelischen aus dem Zay, der Nordstadt, dem Brufert, aus Rauental und vom Röttererberg sonntags zum Gottesdienst in ihrer Johanneskirche: Der Kirchraum ist wie ein großes, transparentes Zelt ausgespannt, das gläserne Foyer lädt zum Verweilen und zum Gespräch ein. Die Woche über ist jede Menge Leben in den Räumen über, hinter und unter der Kirche. Fromm und politisch, spirituell und lebenspraktisch – das passt in Johannes gut zusammen. Wie das geht und in welchen Veranstaltungen es stattfindet, erfahren Sie hier.